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Lernangebot
Der Schlüssel zur effektiven Kommunikation
Schauen Sie sich folgendes Video (in englischer Sprache) an:


Wie Sie sehen, geht manchmal das, was wir sagen wollten, in der Übersetzung verloren - ganz unabhängig von unseren besten Absichten. Wir sagen oder schreiben das Eine, doch der Empfänger hört oder liest etwas ganz anderes; als Ergebnis entstehen Missverständnisse und Konflikte. Sie können jedoch lernen, wie Sie klarer und effektiver kommunizieren.
Um in der Kommunikation effektiv zu sein, müssen wir uns bewusst darüber sein, dass KOMMUNIKATIONSBARRIEREN Aspekte oder Zustände sind, die einen effektiven Austausch von Ideen oder Gedanken beeinträchtigen.
Typische Barrieren:
Physische Barrieren sind die natürlichen und umgebenden Bedingungen, die als Kommunikation beim Senden von Nachrichten zwischen Absender und Empfänger behindern.
Beispiele: ■ Mangelhafte organisatorische Strukturen, z. B. große Arbeitsabteilungen, geschlossene Türen und separierte Bereiche für Menschen, die eine effektive Teamarbeit beeinträchtigen.
■ Geographische Distanzen beeinflussen ebenfalls Nachrichten. Distanzen verursachen höhere Anforderungen in der Überwindung von Kommunikationsbarrieren. Je größer die Distanz ist, desto mehr technische Kanäle werden benötigt. Der Absender und der Empfänger müssen technische Geräte als Datenträger einbeziehen, Ver- und Entschlüsselungen, Netzwerkeinrichtungen, etc., sowie Mängel der Datenträger oder andere technische Fehler in Kauf nehmen. Eine Informationsüberflutung, wenn also mehr Information ausgesendet wird, als vom Empfänger in einem bestimmten Zeitraum angenommen werden kann, behindert Kommunikation ebenfalls. Der Empfänger hat dann nicht die Kapazität, alle Informationen aufzunehmen, wird möglicherweise einige wichtige Punkte verpassen und vielleicht die Bedeutung der Nachricht missverstehen. Die Nachricht wird nicht das gewünschte Resultat erzielen, was bedeutet, dass die Kommunikation nicht effektiv war und als eine Barriere in Erscheinung tritt. Arbeitsüberlastungen und die Mehrfachsendung von Informationen können ebenfalls physische Kommunikationsbarrieren bewirken.
■ Zeit und Distanz – Wenn eine Nachricht nicht in einem angemessenen Zeitraum mitgeteilt wird, erzielt sie nicht den Effekt, den sie haben sollte und verpasst ihre Bestimmung. Auch dies verursacht eine Kommunikationsbarriere. Deshalb sollte der Zeitraum, in der die Nachricht weitergegeben wird, stimmen. Eine Person in Asien wird nicht in der Lage sein, eine Person in den USA über Skype zu kontaktieren, wenn der Zeitzonenunterschied nicht berücksichtigt wird und die zweite Person gerade schläft.
■ Geräusche - äußerliche Störungen, wie Telefonanrufe, eine schlechte Handschrift oder Tippfehler, Zuspätkommen (wenn zum Beispiel dadurch ein Meeting physisch durch eine Unterbrechung des Sprechenden gestört wird, aber auch der Zuspätkommende Teile an Informationen verpasst, die bereits vor seinem Erscheinen mitgeteilt wurden), etc.
Semantische und Sprachbarrieren entstehen durch ähnlich klingende Wörter, verschiedenartige Aussprachen oder unterschiedliche Bedeutungen eines Wortes, verschiedene Sprachen, fehlende Klarheit im Reden durch die Verwendung von Umgangssprache oder einfach dadurch, dass der Sprechende nicht spezifisch genug ist.

Hier ein Beispielvideo (in englischer Sprache): https://www.youtube.com/watch?v=D3a3fgUkw6c
Soziopsychologische Barrieren sind unterschiedliche Einstellungen und Meinungen, Emotionen, Stress, Erfahrungsbereiche, Gruppenidentifikation und Misstrauen.
Organisatorische Barrieren sind der Verlust oder die Verzerrung von Nachrichten, wenn sie von einer Ebene zu einer anderen gelangen, wenn Nachrichten nicht komplett gelesen oder missverstanden werden, wenn Informationen lückenhaft sind, wenn eine Kommunikationsstrategie fehlt, wenn den Angestellten autoritäres Verhalten entgegengebracht wird, oder wenn Autoritätsstrukturen bzw. Verantwortungsbereiche schlecht definiert sind.
Interkulturelle Barrieren können entstehen, wenn sich die Mentalität, Sprache, Werte, Zeitauffassung, soziale Bindungen, Raumauffassungen und Gesten von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen unterscheiden.
Tipps, um Kommunikationsbarrieren zu überwinden:
Auf individueller Ebene:
1.    Wählen Sie einen angemessenen Kanal für Ihre Botschaft.
2.    Bemühen Sie sich, die Perspektiven des anderen zu verstehen.
3.    Widmen Sie nonverbalen Zeichen Aufmerksamkeit - Ihren eigenen und denen der anderen.
4.    Seien Sie ein engagierter Zuhörer.
Auf organisatorischer Ebene:
5.    Kreieren Sie ein Klima des Vertrauens und der Offenheit.
6.    Regen Sie die Nutzung von verschiedenen Kanälen an, einschließlich der formellen und informellen Kommunikation:
7.    Die organisatorische Struktur sollte den Kommunikationsbedarfen entsprechen.
Bei physischen Barrieren:
8.    Sorgen Sie für eine angemessene Sitzordnung.
9.    Gewährleisten Sie Sichtbarkeit und Hörbarkeit.
10.  Gestalten Sie die Umgebung angenehm.
11.  Minimieren Sie visuelle oder verbale Störungen.
Bei semantischen Barrieren:
12.  Verwenden Sie eine einfache Sprache.
13.  Verwenden Sie Symbole und Abbildungen, um die Botschaft zu visualisieren.
14.  Praktizieren Sie aktives Zuhören und konstruktives Feedback.
Bei soziopsychologischen Barrieren:
15.  Fordern Sie Aufmerksamkeit und Motivation.
16.  Vermittelnt Sie Hilfestellung und Sympathie.
17.  Kontrollieren Sie Ihre Emotionen.
Bei interkulturellen Barrieren:
18.  Fördern Sie das Verständnis für andere Traditionen und Bräuche.
19.  Bieten Sie interkulturelles Training an.
20.  Vermeiden Sie Witze oder Sarkasmus.
21.  Seien Sie mit der Interpretation von Körpersprache vorsichtig - stellen Sie Fragen, falls Sie etwas nicht verstehen.
Fragen an Sie
Waren Sie jemals mit einigen der oben genannten Barrieren konfrontiert?
Wie konnten Sie diese bewältigen?
Welche Lektionen haben Sie daraus gelernt? Was würden Sie das nächste Mal anders machen?

Übungen/Werkzeuge
Learning by doing:
1 . Finden Sie einen Partner zum Üben.
2. Identifizieren Sie innerhalb von 5 Minuten 5 soziale Probleme, die nicht gelöst sind. Diskutieren Sie: Was ist das Problem und warum ist es wichtig? (Zum Beispiel: 1. Viele Nahrungsmittel werden in Haushalten weggeschmissen; 2. Häusliche Gewalt; 3. Übergewicht; 4. Millionen von Menschen leiden an Depressionen; 5. Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen.)
Bitte beachten! Das ganze darf nicht mehr als 5 Minuten dauern. Verwenden Sie bei Bedarf einen Timer!
3. Denken und sprechen Sie über den Prozess:
·         Hat es gut geklappt?
·         Welche Barrieren mussten Sie überwinden?
·         Wie haben Sie diese gemeistert?
·         Welche Art von Kommunikation haben Sie verwendet?
·         Welche war die effektivste?

Nützliche Quellen





















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